Craniosacrale Therapie

Feine Berührung. Präzise Wahrnehmung. Raum für das, was sich verändern möchte.

Craniosacrale Therapie für Erwachsene, Kinder und Babys

Was unterscheidet Craniosacrale Therapie von Osteopathie?

Beide Methoden sind eng miteinander verbunden.

Die Osteopathie umfasst ein breites Spektrum manueller Techniken und bezieht den Bewegungsapparat, innere Strukturen sowie den craniosacralen Bereich in Untersuchung und Behandlung ein.

Die Craniosacrale Therapie konzentriert sich stärker auf die feine, ruhige Arbeit und die Wahrnehmung subtiler Spannungs- und Bewegungsmuster.

Sie kann deshalb besonders passend für Menschen sein, die eine sehr sanfte Behandlung wünschen oder auf stärkere therapeutische Reize sensibel reagieren.

Bei uns kann Craniosacrale Therapie sowohl als eigenständige Behandlung als auch als Teil einer osteopathischen Behandlung eingesetzt werden.

Nicht jede Veränderung braucht einen starken Impuls.

Die Craniosacrale Therapie ist eine besonders sanfte, körperorientierte Form der manuellen Behandlung und hat ihre Wurzeln in der Osteopathie. Sie arbeitet mit achtsamer Berührung, genauer Wahrnehmung und viel Ruhe

Dabei steht nicht im Vordergrund, etwas von außen erzwingen zu wollen. Vielmehr geht es darum, wahrzunehmen, was sich im Körper zeigt, feine Impulse zu geben und Veränderung in ihrem eigenen Tempo zuzulassen.

Was ist Craniosacrale Therapie?

„Cranium“ bedeutet Schädel, „Sacrum“ Kreuzbein.

Im craniosacralen Konzept werden Schädel, Wirbelsäule und Kreuzbein sowie die sie umgebenden Gewebe und feinen Spannungs- und Bewegungsverhältnisse als miteinander verbunden betrachtet.

Über sehr achtsame Berührungen nehmen wir wahr, wo Bewegung frei möglich ist, wo Spannung gehalten wird und wo der Körper vielleicht Unterstützung braucht.

Die Behandlung ist meist ruhig und fein. Manchmal sind die Impulse kaum wahrnehmbar, manchmal entsteht eine deutliche körperliche Reaktion oder Bewegung.

So entwickelt sich eine Art Dialog über die Hände: wahrnehmen, folgen, einen Impuls geben – und dem Körper Zeit lassen.

Mit welchen Anliegen kommen Menschen zu uns?

Menschen entscheiden sich aus ganz unterschiedlichen Gründen für eine craniosacrale Behandlung. Manche kommen mit konkreten körperlichen Beschwerden, andere suchen eine besonders sanfte Form der Begleitung oder wünschen sich Unterstützung in Zeiten hoher körperlicher und innerer Anspannung.

Häufig begegnen uns beispielsweise folgende Anliegen:

Wenn der Körper besonders sensibel reagiert

Craniosacrale Therapie wird auch von Menschen gewählt, die sich eine sehr behutsame Behandlung wünschen – beispielsweise wenn kräftigere manuelle Techniken als unangenehm empfunden werden oder der Körper auf Berührung und äußere Reize besonders sensibel reagiert.

Auch nach belastenden Lebensphasen, Verletzungen oder Operationen kann der Wunsch entstehen, dem Körper auf eine ruhigere Weise wieder Aufmerksamkeit und Raum zu geben.

Welche Form der Behandlung zu Ihnen passt, entscheiden wir nicht nach einem festen Schema, sondern nach Ihrer persönlichen Situation und dem, was sich im gemeinsamen Befund zeigt.

Kopf, Nacken & Kiefer

  • wiederkehrende Kopf- und Nackenbeschwerden
  • Spannungen im Bereich von Schädel, Nacken und Schultergürtel
  • Kiefergelenksbeschwerden und CMD
  • Beschwerden im Zusammenspiel von Kiefer und Halswirbelsäule
  • wiederkehrende Kopfschmerzen oder Migräne
  • Spannungsgefühle im Gesichts- und Kopfbereich

Anspannung, Stress & zur Ruhe kommen

  • anhaltende körperliche Spannungszustände
  • das Gefühl, nur schwer abschalten oder zur Ruhe kommen zu können
  • stressbedingte körperliche Beschwerden
  • Unruhe und Schwierigkeiten, in eine tiefe Entspannung zu finden
  • Schlafprobleme
  • Erschöpfung nach längeren Phasen hoher Belastung
  • der Wunsch, den eigenen Körper wieder bewusster wahrzunehmen

So läuft eine Cranio-Behandlung bei uns ab

1. Gespräch und Ankommen

Zu Beginn sprechen wir darüber, was Sie zu uns führt und was für Ihre Behandlung wichtig ist.

Es geht dabei nicht nur um einzelne Beschwerden, sondern auch darum, ein Gefühl für Ihre aktuelle körperliche Situation zu bekommen.

2. Wahrnehmen

Die Behandlung findet überwiegend in bequemer Kleidung auf einer Therapieliege statt.

Über ruhige Berührungen nehmen wir Spannungsverhältnisse, Bewegungsmuster und Veränderungen im Gewebe wahr. Dabei kann die Aufmerksamkeit an ganz unterschiedlichen Stellen des Körpers liegen.

3. Individuelle Behandlung

Die Berührungen sind meist sehr sanft und häufig entstehen längere ruhige Momente.

Sie müssen dabei nichts leisten und auch nicht vollkommen entspannen können. Sie dürfen sprechen, Fragen stellen oder einfach still sein.

Manchmal entsteht Bewegung, manchmal Stille. Beides darf sein.

4. Nachspüren und Abschluss

Am Ende geben wir dem Körper einen Moment zum Nachspüren und besprechen, was während der Behandlung wahrnehmbar war und was für die nächste Zeit sinnvoll sein kann.

Ob und wann eine weitere Behandlung passend ist, entscheidet sich individuell.

Craniosacrale Therapie für Babys und Kinder

Gerade bei Babys und Kindern eignet sich die craniosacrale Arbeit durch ihre ruhige und behutsame Herangehensweise besonders gut für eine Behandlung, die sich an den Signalen des Kindes orientiert. Ein Baby muss dafür nicht ruhig auf einer Liege liegen und ein Kind muss nicht „mitmachen“. Es darf sich bewegen, Kontakt zu seinen Eltern suchen, spielen oder eine Pause brauchen. Wir beobachten aufmerksam und passen Berührung, Dauer und Ablauf an Alter, Entwicklung und die jeweilige Situation an. Eltern bleiben selbstverständlich dabei und werden in die Behandlung einbezogen.

Mit welchen Anliegen kommen Eltern zu uns?

Eltern kommen mit ihren Babys und Kindern aus ganz unterschiedlichen Gründen zu uns. Häufig geht es beispielsweise um:

  • bevorzugte Kopf- oder Körperhaltungen und erkennbare Asymmetrien
  • Spannungsmuster im Bereich von Kopf, Nacken oder Kiefer
  • eingeschränkte Beweglichkeit
  • Unruhe und Schwierigkeiten, zur Ruhe zu finden
  • Schlafprobleme
  • Still-, Saug- oder Trinkschwierigkeiten
  • häufiges Spucken oder Verdauungsbeschwerden
  • körperliche Spannungen nach Schwangerschaft und Geburt
  • Kopf-, Nacken- oder Kieferbeschwerden bei älteren Kindern
  • Beschwerden des Bewegungsapparates
  • Belastungen durch Wachstum oder Sport
  • Beschwerden nach Stürzen, Verletzungen oder Operationen
  • wiederkehrende Beschwerden, bei denen körperliche Zusammenhänge eine Rolle spielen könnten

Die Hände hören zu.

Gerade bei Babys und Kindern ist Vertrauen eine wichtige Grundlage. Deshalb möchten wir eine Atmosphäre schaffen, in der sich Kind und Eltern gleichermaßen gut aufgehoben fühlen und Behandlung in einem Tempo stattfinden kann, das zum Kind passt.

Craniosacrale Arbeit lebt für uns nicht vom Mehr, sondern vom feinen Wahrnehmen.

Davon, nicht jeden Moment verändern zu müssen, sondern zunächst zu verstehen, was der Körper zeigt. Manchmal entsteht gerade in dieser Ruhe etwas, das im Alltag wenig Raum bekommt:

Wahrnehmung. Stille. Bewegung von innen heraus.

Und manchmal beginnt genau dort Veränderung.

Gut vorbereitet für Ihren Termin

Für eine Cranio-Behandlung dürfen Sie bequem gekleidet bleiben.

Falls medizinische Befunde oder Informationen für Ihr Anliegen relevant sind, bringen Sie diese gerne mit.

Informationen zu Abrechnung, möglicher Kostenerstattung und der Frage, ob Sie ein Rezept benötigen, finden Sie unter
Erstattung & Abrechnung.

AnPiMoMai – sanfte Impulse für mehr Ausgleich

AnPiMoMai ist eine ausgleichende Punkt- und Meridianmassage, die bewährte Heilprinzipien aus der asiatischen Medizin mit körperorientierten Elementen aus der westlichen Therapie verbindet.

Durch gezielte Impulse entlang der Meridiane, unter anderem mit einem Akupunktmassage-Stäbchen, sowie über die Behandlung von Becken, Wirbelsäule und Gelenken soll der Organismus darin unterstützt werden, wieder mehr in Fluss und ins Gleichgewicht zu kommen. Ergänzend kann eine Befundung über das Ohr wertvolle Hinweise auf die momentane Regulation und energetische Situation geben. Je nach Befund können auch Moxa, Schröpfen oder weitere unterstützende Impulse eingesetzt werden.

Für uns ist AnPiMoMai eine feine und zugleich kraftvolle Methode, die den Menschen in seiner Gesamtheit anspricht und Regulation, Entlastung und innere Balance fördern kann.

Die Heilkraft der Pflanzen gezielt nutzen

Die Pflanzenheilkunde eröffnet einen reichen Schatz an Möglichkeiten, um Gesundheit und Wohlbefinden auf natürliche Weise zu unterstützen. Seit langer Zeit vertrauen Menschen auf die Wirkung von Wurzeln, Blättern, Blüten, Rinden und Harzen – ein Heilwissen, das über viele Generationen gewachsen ist und bis heute sorgfältig weiterentwickelt wird.

Pflanzenheilkunde oder Phytotherapie gehört zu den ältesten und zugleich fundierten Bereichen der Naturheilkunde. Sie nutzt Heilpflanzen nicht nur in ihrer traditionellen Anwendung, sondern auch in Form sorgfältig hergestellter pflanzlicher Arzneimittel, Tinkturen, Auszüge und individuell abgestimmter Rezepturen.

Für uns ist Pflanzenheilkunde eine feine und zugleich wirksame Möglichkeit, den Körper auf natürliche Weise zu begleiten. Je nach Beschwerdebild und Konstitution können pflanzliche Heilmittel beruhigen, anregen, stärken, entlasten oder regulierend auf innere Prozesse wirken.

Dabei geht es nicht um ein allgemeines „Kraut für alle“, sondern um die Frage, welche Pflanze, welches Präparat oder welche Kombination im jeweiligen Moment zum einzelnen Menschen passt.

So wird Pflanzenheilkunde zu einer sehr individuellen Form der Begleitung – getragen von gewachsenem Heilwissen, sorgfältig weiterentwickelter Arzneimittelkunde und einem genauen Blick auf den Menschen

Manchmal entsteht Veränderung nicht durch mehr, sondern durch bewusstes Weglassen.

Heilfasten ist eine zeitlich begrenzte Entlastung für den Körper – und oft auch eine Form des inneren Innehaltens. Wenn Verdauung und Stoffwechsel zur Ruhe kommen, entsteht Raum für Neuordnung, Klarheit und eine veränderte Wahrnehmung des eigenen Körpers.

Viele Menschen erleben diese Zeit als klärend und stabilisierend – nicht nur körperlich, sondern auch im eigenen Erleben.

In der naturheilkundlichen Tradition wird das Fasten seit langem als Impuls genutzt, um Regulation zu unterstützen und eingefahrene Muster zu unterbrechen. Dabei geht es weniger um Verzicht als um die Frage, was sich verändert, wenn der Körper wieder mehr Raum bekommt.

Jeder Mensch reagiert unterschiedlich. Deshalb ist uns ein achtsamer und individueller Umgang mit diesem Thema wichtig.

Wenn Sie sich für Heilfasten interessieren oder unsicher sind, ob und in welcher Form es für Sie sinnvoll sein kann, begleiten wir Sie gerne mit Erfahrung und einem klaren Blick für Ihre persönliche Situation.

Was helfen kann:
Einfach gewählte Übungen können unterstützen, innere Anspannung zu lösen und das Nervensystem zu beruhigen. Dazu gehören zum Beispiel das Aufschreiben belastender Gedanken und Erfahrungen sowie Meditation, die Ruhe, Klarheit und innere Stabilität fördern kann.
Wir unterstützen Sie dabei, herauszufinden, was in Ihrer individuellen Situation sinnvoll ist – und was sich realistisch in den Alltag integrieren lässt.

Warum Atmung so wichtig ist
Der Atem wirkt nicht nur auf die Lunge. Er beeinflusst unter anderem Herzrhythmus, Kreislauf, innere Anspannung und die Art, wie wir auf Belastung reagieren. Bewusst eingesetzte Atemübungen können deshalb eine einfache, alltagstaugliche Form der Selbsthilfe sein – gerade in Zeiten von Stress, Erschöpfung oder innerer Unruhe.
Regelmäßige, langsame Atmung kann dabei helfen,
• innere Spannung zu reduzieren
• den Fokus zu verbessern
• die eigene Emotionsregulation zu stärken
• und wieder mehr Ruhe im Körper zu finden

Eine einfache Übung für den Alltag
Für viele Menschen ist ein ruhiger Atemrhythmus mit verlängertem Ausatmen ein guter Einstieg:
• durch die Nase einatmen
• etwas länger und langsamer ausatmen
• den Bauch weich mitbewegen lassen
• für 3 bis 5 Minuten in einem ruhigen Rhythmus bleiben
Wichtig ist nicht Perfektion, sondern ein angenehmer, gleichmäßiger Fluss. Schon wenige Minuten können einen spürbaren Unterschied machen.

Eine weitere Möglichkeit
Manchen Menschen hilft ein klarer Rhythmus, zum Beispiel:
• 4 Sekunden einatmen
• 4 Sekunden halten
• 4 Sekunden ausatmen
• 4 Sekunden halten
Diese sogenannte Box-Atmung kann vor allem dann hilfreich sein, wenn der Kopf sehr aktiv ist und ein klarer Rahmen gut tut.

Jeder Mensch hat seinen eigenen Rhythmus
Nicht jede Atmung passt für jeden Menschen gleich gut. Manche finden Ruhe in einer sehr langsamen Atmung, andere mit etwas kürzeren Atemphasen. Entscheidend ist, dass die Übung sich stimmig anfühlt und nicht unter Druck setzt.

Unser Blick darauf
Atmung ist für uns mehr als Technik. Sie ist eine Brücke zwischen Körper, Nervensystem und innerem Erleben. Wer lernt, den eigenen Atem bewusster wahrzunehmen, hat ein einfaches und zugleich tiefes Werkzeug zur Hand, um sich selbst im Alltag zu unterstützen.

Der Atem ist oft der kürzeste Weg zurück in den eigenen Körper.

Nahrungsergänzung mit Bedacht

Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und andere Mikronährstoffe sind an unzähligen Prozessen im Körper beteiligt – oft still im Hintergrund, und doch von großer Bedeutung für Energie, Regeneration und innere Balance.

Wir leben heute in einer Welt, in der Ernährung, Lebensstil und Belastungen sich stark verändert haben. Nicht immer gelingt es, den Körper allein über die tägliche Nahrung mit allem zu versorgen, was er in bestimmten Lebensphasen oder unter besonderer Belastung braucht.

In unserer Praxis schauen wir deshalb auch auf die feinen Ebenen der Versorgung: dort, wo der Körper Unterstützung braucht, um wieder besser in Regulation zu kommen. Immer individuell, immer mit Blick auf den ganzen Menschen und seine jeweilige Lebenssituation.

Orthomolekulare Begleitung bedeutet für uns nicht, einfach etwas „hinzuzufügen“, sondern genauer hinzusehen: Was fehlt? Was braucht Stärkung? Was kann den Organismus in seiner eigenen Ordnung sinnvoll unterstützen?

Je nach Situation können dabei zum Beispiel folgende Bausteine eine Rolle spielen:
• B-Vitamine zur Unterstützung von Energie, Nerven und Stoffwechsel
• Vitamin D als wichtiger Baustein für Immunsystem, Regulation und allgemeine Stabilität
• CoQ10 zur Unterstützung der Mitochondrien und der zellulären Energieproduktion
• Magnesium* für Nerven, Muskeln, Energie und Stressregulation 

So können ausgewählte Bausteine dort unterstützen, wo der Körper Stärkung, Entlastung und neue Impulse braucht.

*Magnesium

Ein stiller Grundbaustein für Energie, Nerven und innere Stabilität

Magnesium gehört zu den Mineralstoffen, die im Alltag leicht übersehen werden und doch an unzähligen Prozessen im Körper beteiligt sind. Es unterstützt unter anderem Muskeln, Nervensystem, Energieproduktion, Regeneration und den Umgang mit Stress.

Viele Menschen sind heute nicht optimal mit Magnesium versorgt. Das liegt zum einen an unserer Ernährung und an veränderten Böden, zum anderen aber auch daran, dass Stress, Zucker, Koffein, Alkohol und manche Medikamente den Bedarf erhöhen oder Magnesium schneller verbrauchen lassen.

Gerade deshalb lohnt sich bei Erschöpfung, innerer Anspannung, Schlafproblemen, Muskelverspannungen oder wiederkehrender Stressbelastung oft auch ein Blick auf die Magnesiumversorgung.

Warum Magnesium so wichtig ist

Magnesium ist an vielen zentralen Stoffwechselvorgängen beteiligt. Es spielt eine wichtige Rolle für die Energiegewinnung in den Zellen, für die Funktion des Nervensystems und für die Fähigkeit des Körpers, auf Belastung angemessen zu reagieren. Fehlt es über längere Zeit, kann sich das sehr unterschiedlich zeigen – manchmal deutlich, oft aber auch eher still im Hintergrund.

Unser Blick darauf

Für uns ist Magnesium nicht einfach nur ein „Nahrungsergänzungsmittel“, sondern ein wichtiger Baustein in der naturheilkundlichen Begleitung. Entscheidend ist dabei nicht nur, ob Magnesium eingenommen wird, sondern auch in welcher Form, in welcher Dosierung und ob es überhaupt zur jeweiligen Situation passt.

Manche Menschen vertragen einfache Magnesiumsalze gut, andere reagieren sensibler und profitieren eher von besser verträglichen Verbindungen oder von Kombinationen, die zusätzlich beruhigend oder stärkend wirken können.

Individuell statt pauschal

Nicht jeder Körper reagiert gleich. Deshalb ist es uns wichtig, Magnesium nicht schematisch zu empfehlen, sondern individuell zu betrachten:
Was steht im Vordergrund – Stress, Muskelspannung, Schlaf, Energie, Herz-Kreislauf, Magen-Darm-Empfindlichkeit? Danach richtet sich, welche Form sinnvoll sein kann.

Den Menschen im Spiegel größerer Zusammenhänge betrachten

Astromedizin erweitert den naturheilkundlichen Blick um eine zusätzliche Ebene: das persönliche Geburtshoroskop, auch Radix genannt. Es wird nicht als starres Deutungssystem verstanden, sondern als eine Art Landkarte, die Hinweise auf Konstitution, Lebensthemen, sensible Bereiche, innere Muster und bestimmte Lebensphasen geben kann.

Für mich ist Astromedizin deshalb eine ergänzende Perspektive, um den einzelnen Menschen noch genauer wahrzunehmen. Sie kann helfen, Zusammenhänge besser einzuordnen, therapeutische Impulse stimmiger auszuwählen und den Blick dafür zu öffnen, was einen Menschen im Inneren bewegt. Auch Heilmittel und naturheilkundliche Impulse können so individueller und passender auf den einzelnen Menschen abgestimmt werden.

Dabei geht es nicht darum, etwas festzulegen oder vorherzusagen. Vielmehr kann Astromedizin dazu beitragen, den Menschen in seiner Individualität tiefer zu verstehen – eingebettet in größere Rhythmen zwischen Mensch, Natur und Kosmos.

„Wie oben, so unten – der Mensch trägt mehr Zusammenhänge in sich, als auf den ersten Blick sichtbar ist.“

Unsere Muskeln sind mehr als Kraft – sie sind ein aktiver Teil unserer Gesundheit.

In der Physiotherapie geht es für uns nicht nur darum, Schmerzen zu behandeln oder Beweglichkeit wiederherzustellen. Es geht auch darum, den Körper wieder in Aktivität, Regulation und Vertrauen zu bringen.

Heute wissen wir: Muskeln sind nicht einfach nur „Bewegungsapparat“. Wenn wir uns bewegen, sendet der Körper über die Muskulatur zahlreiche Botenstoffe aus, sogenannte Myokine. Sie wirken auf viele Bereiche des Organismus und unterstützen unter anderem Stoffwechsel, Regeneration und innere Ausgleichsprozesse. Gleichzeitig stärkt regelmäßige Bewegung die Leistung der Mitochondrien, verbessert die Energieversorgung des Körpers und unterstützt natürliche entzündungsregulierende und antioxidative Prozesse.

Gerade mit zunehmendem Alter wird Bewegung zu einem entscheidenden Gesundheitsfaktor. Sie hilft nicht nur dabei, körperlich belastbar zu bleiben, sondern unterstützt auch dabei, länger selbstständig, stabil und lebendig im eigenen Körper zu sein.

Deshalb verstehen wir Physiotherapie auch als Einladung, wieder mehr Bewegung, Muskelkraft und körperliche Präsenz ins eigene Leben zu bringen – angepasst an die jeweilige Situation, alltagstauglich und mit Freude statt mit Druck.

Je nach Anliegen arbeiten wir ergänzend mit erfahrenen Partnern aus dem Bereich Bewegungsanalyse, Laufanalyse, Bikefitting und Leistungsdiagnostik zusammen.